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Herzenssache

Spendenpfote

Spendenpfote Imala

Der 19. November 2019 war einer der schlimmsten Tage in meinem Leben und hat sich auf ewig in mein Herz graviert.

Dämmerung – Langsam wurde es dunkel draußen und wir machten uns gemeinsam mit unseren zwei Mäusen zu einer entspannten Nachmittagsrunde auf. Gut gelaunt parkten wir unser Auto auf unserem Lieblingsfeld, doch tragischerweise einige Meter weiter als sonst gewohnt. In Ruhe stiegen wir aus und leinten Jaro gerade an. Imala erledigte derweil gerade eilig ihr erstes Geschäft. In diesem Moment überraschte uns über die nicht einsehbare Ecke ein älterer Herr auf dem Fahrrad mit seinem unangeleinten Hund. Jaro wurde sofort gesichert, da er bereits sehr schlechte Hundeerfahrungen gesammelt hatte, Imala war bis zu diesem Zeitpunkt frei von Ängsten und leider auch noch frei von jeglicher Leine.

Das poltrige Auftreten und direkte Zulaufen des Hundes auf Imala war wohl mutmaßlich der Auslöser für Imalas Panik. Dies geschah innerhalb von Sekunden und ließ keinen Raum für den gewohnten Rückruf, da sie bereits in ihrer Angst gefangen war. Ein rücksichtsvolleres Verhalten des anderen Hundehalters hätte die Situation entspannen können, doch darauf hätten wir vergeblich warten können. Imala rannte und rannte in ihrer Panik immer weiter. Ich rannte ihr in meiner puren Verzweiflung hinterher und rief sie aber tausende Male bis meine Stimme versagte. Bis zur nächsten Kreuzung hatte ich sie im Blick und andere Passanten konnten sie noch verfolgen, doch in der nächsten Kurve hatte ich mein kleines Baby aus den Augen verloren. Ich sah und hörte nichts mehr von ihr. Um mich herum Stille, in mir Leere. Leere, die unbeschreibliche Schmerzen auslöste. Angst sie nie wieder zu sehen und Szenarien, was ihr alles Grauenhaftes zustoßen könnte. Doch das Schlimmste…Vorwürfe sie nicht richtig beschützt zu haben, sie da draußen im Stich gelassen zu haben. Sekunden wurden zu Minuten und Minuten zu Stunden.

In dem Moment denkt man einfach nur noch Game over…das war’s. Doch das Universum schenkt einem genau dann einen Rettungsanker…meiner heißt Rico! Verzweifelt, kraftlos und völlig am Ende hat Rico mich auf dem Feld eingesammelt. Er war voller Hoffnung und Motivation – „Wir finden sie. Ich bringe sie dir wieder nach Hause!“ Ich weiß nicht, woher er die Kraft genommen hat. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich auf dem Feld liegen geblieben. Doch wir mussten nun stark bleiben…für Imala und Jaro, der ganz lieb im Auto wartete. Leider war weder das Licht noch das Wetter auf unserer Seite. Nach langem Suchen und Warten mussten wir uns eingestehen, dass wir unsere eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen konnten. Es war stockdunkel und Jaro mehr als gestresst.

Es tat uns in der Seele weh, aber wir mussten für‘s erste unsere geliebte Imala zurücklassen. Zu Hause angekommen rief ich in meiner Panik Juliane an. Etwas gesammelt und endlos viele Tränen später ging die Organisation „IMALA FINDEN“ los.

Sämtliche wichtigen behördlichen Stellen wurden informiert, Presse angefragt, Flugblätter erstellt und komplett Social Media mobilisiert. Nachdem Jaro versorgt war, kehrten wir mit einer Erstausstattung in die Dunkelheit zurück. Gegen 22.00 Uhr Uhr mussten wir aber leider feststellen, dass unser Warten vergeblich war.

Völlig entkräftet und mit einem riesigen Loch im Herzen mussten wir nach Hause um Jaro ein Stück Normalität zu bieten und um uns für den nächsten Tag (hier Feiertag) zu organisieren. An diesem Abend war unsere letzte Hoffnung das Telefonat mit Katja. -Danke, dass wir dich um jede Tag- und Nachtzeit erreichen konnten und du uns mit deiner professionellen Hilfe unterstützt hast.-So bombardierten wir sie mit sämtlichen Fragen und waren durch die Infos nicht mehr ganz so hilflos. Derweil explodierten unsere SM Accounts. So viele Menschen litten mit uns und haben Imalas Flugblatt unglaublich oft geteilt und weiter verbreitet! Ein Riesen-Dankeschön an alle!

Nach einer schlaflosen Nacht aber mit viel Equipment später, setzten wir unsere Suche am Folgetag fort. Nebel und Nieselregen machte es leider nicht einfacher und ständig kreisten die Gedanken um die erste Nacht. Wo hat Imala geschlafen? Ist sie verletzt? Wie weit ist sie gelaufen? Hat sie Hunger?

Wir richteten ihre Futterstelle mit Wildtierkamera ein, legten eine Schleppspur aus einem gekochten Sud und warteten. Liefen Schleifen und unsere Familie und Freunde verteilten Flugblätter. Meine Mutti kümmerte sich liebevoll um Jaro, damit er ein stückweit Alltag zur Sicherheit bekam.

Doch es passierte einfach nichts. Imala war wie vom Erdboden verschluckt. Wir bekamen keine Sichtung und langsam wurde es wieder dunkel. All unsere Hoffnungen lagen in diesem Tag und wurden schmerzlich enttäuscht. Als wir nicht mehr daran glaubten, kam gegen 17.00 Uhr die erste Sichtung rein! IMALA LEBT. Leider war die Sichtung von 7.00 Uhr mit dem Zusatz sie humpelt. Euphorisch, dass sie jemand gesehen hatte und gleichzeitig zutiefst traurig, da wir fast einen Tag lang an der falschen Stelle gesucht und gewartet hatten. Immer in Rücksprache mit Katja planten wir die nächsten Schritte. Doch da war noch eine Hürde, unsere Jobs. Wir mussten beide eigentlich am Donnerstag wieder zur Arbeit. Durch unsere liebevollen Arbeitgeber konnte Rico sich komplett auf die Suche konzentrieren und ich war nur wenige Stunden fort. Ein großes Dankeschön auch an dieser Stelle!

Mit dieser Unterstützung im Rücken musste es am nächsten Tag einfach klappen. Denn wir waren am zweiten Abend schon langsam an unsere nervliche Grenze gekommen. Im Hinterkopf: Unser Baby humpelt und verbringt nun schon die 2. Nacht unter Sternen und das mit 7 Monaten! Jaro war zunehmend gestresst und kam fast nicht zur Ruhe, ähnlich wie wir alle!

Neuer Tag! Neues Glück! Wir quälten uns gerade ein paar Bissen Essen rein…da kam die  Erlösung- die nächste Sichtung. Imala wurde 6.00 Uhr im gleichen Gebiet gesehen wie am vergangenen Tag. Wir schnappten uns Jaro und unsere sieben Sachen und gingen das Gebiet ab…NICHTS! Keine Spur von Imala. Aber dennoch waren wir motiviert.

Unsere Futterstelle zog um, neue Spuren wurden gelegt und mit viel Proviant legte sich Rico auf die Lauer. Unsere Familie rüstete derweil mit Flugblättern nach und sprach hunderte von Menschen an. Nach 5,5h im Auto wollte Rico vor Einbruch der Dunkelheit eine letzte Schleife gehen…und dann war sie da…IMALA! Gerade ausgestiegen entdeckte er sie und musste sich innerhalb von Sekunden sammeln! Mit guter Vorbereitung unserem einmaligen Ruf und doch letztendlich das Vertrauen zu uns, welches unerschütterlich war, konnte Rico Klein-Imala anlocken und sichern!

Überglücklich und unglaublich überwältigt waren wir einfach nur froh Imala endlich wieder bei uns zu haben. Und könnt ihr euch noch an den Satz auf dem Feld erinnern?! Ja, Rico hat Imala wieder nach Hause gebracht!

Letztlich war es Glück, Schicksal und Vertrauen!

Bis auf ein paar kleinere Blessuren hat Imala ihr Abenteuer gut überstanden und fühlt sich wieder unglaublich wohl zu Hause.

In all der Zeit war Katja unsere professionelle Stütze und hat uns alle Infos an die Hand gegeben um Imala schnell und ruhig sichern zu können. Durch ihre Hilfe wussten wir genau, wie wir uns verhalten mussten und konnten selbst auch auf den Überlebensmodus schalten und für die kleine Maus funktionieren. Aus diesem Grund möchten wir gern Danke sagen und Katja mit Spenden unterstützen, da sie dies alles ehrenamtlich anbietet und gerade die richtige Ausrüstung viel Geld kostet. In unserem Fall musste Katja nicht vor Ort tätig werden, doch oftmals gehen die Geschichten nicht so glimpflich aus und die schwierigste Zeit im Jahr steht auch noch bevor –SILVESTER –

Doch unsere Spendenaktion soll nicht nur ein Danke an Katja sein. Wir möchten uns damit bei allen Menschen da draußen für die unglaubliche Unterstützung bedanken und reichen euch das Pfötchen von Imala.

Deshalb könnt ihr ab sofort unser süßes elastisches Armband (Farbe und Motiv je nach Jahreszeit) mit rosegoldenem Anhänger und eingravierter Imala Pfote bei uns erwerben. Der Verkaufspreis liegt bei 6,-€ (inkl. Versand), wobei von jedem verkauften Armband 5,-€ als Spende an Katja gehen.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du unsere Spendenaktion unterstützt, vielleicht sogar selbst eins kaufst und deinen Followern zeigst, wie einfach es ist Gutes zu tun. Ich danke dir von ganzem Herzen!

 

Das Vanilla Colours Team

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